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MittelMyanmar / Thailand

Burmesische Katze

"Die Burmesische Katze ist eine charmante, überaus menschenbezogene und intelligente Begleiterin. Mit ihrem seidenweichen Fell und ihren ausdrucksstarken Augen stiehlt sie jedem das Herz. Sie liebt es, aktiv am Familienleben teilzunehmen, ist stets verspielt und verbreitet durch ihre kommunikative Art einfach gute Laune im ganzen Haus."

Deine Größe:
180 cm
Human
Burmesische Katze
Widerristhöhe: 28 cm
Alter12-18 Jahre
Die durchschnittliche Lebenserwartung bei artgerechter Haltung und guter Gesundheit.
Körperlänge
40-50cmRückenhöhe: 25-30cm
Körperlänge von Nasenspitze bis Schwanzansatz.
Gewicht4-6 kg
Das ideale Körpergewicht für eine gesunde, ausgewachsene Rasse.
Kosten/Monat€50+
Die Summe aus Futter, Versicherung und Grundversorgung pro Monat.

Charakter-Profil

Aktivitätslevel
Ein Maß für den täglichen Bewegungsdrang und die nötige geistige Auslastung.

Sehr lebhaft und verspielt, braucht viel Unterhaltung.

Verschmustheit
Wie verschmust und anhänglich die Rasse ist – manche Katzen suchen ständig Körperkontakt, andere sind eher distanziert.

Extrem menschenbezogen, liebt ständige Nähe.

Unabhängigkeit
Wie gut die Katze allein zurechtkommt. Unabhängige Rassen brauchen weniger Aufmerksamkeit.

Gar nicht gerne allein, sucht immer den Kontakt.

Familienfreundlichkeit
Beschreibt die Geduld und Anpassungsfähigkeit im Umgang mit Kindern und Familientrubel.

Ideal für Familien, sehr geduldig und sanft.

Anfängertauglichkeit
Gibt an, wie gut die Rasse für Erstbesitzer ohne viel Erfahrung geeignet ist.

Sehr umgänglich und gut für Anfänger geeignet.

Wohnungstauglichkeit
Berücksichtigt Platzbedarf, das allgemeine Ruhebedürfnis und wie gut die Katze mit einem Leben in Innenräumen zurechtkommt.

Gut für Wohnungen geeignet, sofern Abwechslung geboten wird.

Pflegeaufwand
Zeitaufwand für Bürsten, Baden und Krallenpflege. Langhaarige Rassen benötigen oft tägliche Pflege.

Sehr pflegeleicht dank des kurzen Fells.

Haarausfall
Wie viel loses Haar die Rasse in der Wohnung verliert. Wichtig für Allergiker und den Reinigungsaufwand.

Verliert nur sehr wenig Fell.

Lautgebung
Wie gesprächig die Rasse ist. Manche Katzen miauen häufig und laut, während andere eher still sind.

Kommunikativ und drückt sich gerne mit Stimme aus.

Wusstest du schon?

Der Unterhalt eines Haustieres dieser Größe kostet im Durchschnitt über 80€ im Monat. Plane deine Finanzen weise.

Charakter & Training

Die Burmesin zeichnet sich durch ein außergewöhnlich anhängliches und freundliches Wesen aus. Sie ist hochintelligent, neugierig und lernt gerne kleine Tricks, wobei sie stets versucht, ihre Besitzer in jede Aktivität einzubeziehen. Ihr Temperament ist lebhaft und verspielt, selbst im Erwachsenenalter behält sie sich eine jugendliche Neugier bei. Aufgrund ihrer sozialen Natur ist sie nur ungern allein und benötigt viel Interaktion mit ihren Menschen oder einem Artgenossen. Diese Rasse ist bekannt dafür, ihre Zuneigung offen zu zeigen und folgt ihren Menschen oft auf Schritt und Tritt. Die Erziehung gestaltet sich aufgrund ihrer hohen Intelligenz und Lernbereitschaft meist unkompliziert, erfordert jedoch konsequente Zuwendung.

Haltung & Alltag

Die Burmesische Katze fühlt sich in einer Wohnung sehr wohl, sofern sie genügend Beschäftigungsmöglichkeiten erhält. Sie benötigt eine abwechslungsreiche Umgebung mit Kletter- und Kratzmöglichkeiten sowie interaktivem Spielzeug, um ihren aktiven Geist auszulasten. Ein gesicherter Balkon wird von ihr sehr geschätzt, um die Außenwelt zu beobachten. Da sie sehr gesellig ist, sollte sie keinesfalls dauerhaft allein gehalten werden; ein menschlicher Partner oder eine weitere Katze sind essenziell für ihr Wohlbefinden. Sie integriert sich problemlos in den Alltag und ist auch in Familien mit Kindern ein wunderbarer, geduldiger Spielgefährte.

Gesundheit & Pflege

Gesundheitlich ist die Burmesische Katze eine robuste Rasse mit einer hohen Lebenserwartung. Die Fellpflege ist aufgrund des sehr kurzen, anliegenden Fells ohne Unterwolle denkbar einfach; gelegentliches Bürsten reicht völlig aus, um lose Haare zu entfernen und den Glanz zu erhalten. Rassespezifisch sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, da sie zu Übergewicht neigen kann, wenn sie nicht ausreichend Bewegung bekommt. Zu den bekannteren, wenn auch seltenen Erbkrankheiten gehören bestimmte Formen von Glykogenspeicherkrankheiten oder das Burmesen-Kopf-Syndrom. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen und Impfungen sind wie bei jeder Katze zur Gesunderhaltung grundlegend.

Geschichte

Die Geschichte der Burmesischen Katze beginnt in den 1930er Jahren, als Dr. Joseph Thompson eine braune Katze aus Burma (heute Myanmar) in die USA brachte. Diese Katze, Wong Mau, wurde mit einer Siamesen-Katze verpaart, was den Grundstein für die moderne Zucht legte. Ursprünglich wurde sie als eine Form der Siamesen betrachtet, doch durch gezielte Selektion etablierte sie sich als eigenständige Rasse mit einem kompakteren Körperbau und dem typischen, samtigen Fell. Über Jahrzehnte wurde sie in verschiedenen Zuchtlinien weiterentwickelt, wobei sie ihre Wurzeln im südostasiatischen Raum nie verlor. Heute ist sie weltweit als eigenständige, hochgeschätzte Rasse in verschiedenen Farbschlägen anerkannt.

Burmesische Katze | Katzenrassen